Billigflieger

Fliegen gehört zu den angenehmsten Arten des Reisens. Wenn man allerdings für ein Flugticket nach Rom weniger bezahlt als für eine Bahnfahrt in die nächsten Stadt, dann verwndert dies schon. Möglich machen das die sogenannten Billig-Flieger, die damit werben, einen schon für 50 Euro um die halbe Welt zu fliegen. Hin und wieder kann ein Glückspilz wirklich für 10 Euro nach Rom fliegen.

Aber die meisten Nutzer der Billig-Flieger Anbieter wundern sich beim Buchen, wie hoch der Preis für ein Ticket ausfallen kann, wenn man alle Zusatzgebühren dazu rechnet. Denn der sogenannte Schnäppchenpreis des Anbieters ist oft nur ein Grundpreis, auf den noch zusätzliche Gebühren wie zum Beispiel die Buchungsgebühr dazu kommen. Diese können je nach Anbieter zwischen 7 und 10 Euro betragen, was bei einem Flug, der eigentlich nur 20 Euro kosten sollte, ein erheblicher Preisaufschlag ist.

Viele der Internetnutzer benutzen ihre Kreditkarte, um den Flug zu buchen und zu bezahlen. Allerdings erheben fast alle Anbieter eine Zusatzgebühr für diejenigen Fluggäste, die mit einer Kreditkarte bezahlen. Manche Kreditkarten werden bevorzugt behandelt und die Inhaber dieser Karten müssen dann diese Gebühr nicht zahlen. Allerdings sind es eher seltene Kreditkarten, die eigentlich kaum jemand benutzt. Also fallen bei den Kreditkartennutzern in der Regel mindestens 6 Euro zusätzlich an.

Für eine Sitzplatzreservierung muss man ebenfalls zusätzlich Gebühren bezahlen und diese betragen im Minimum 10 Euro. Diese gilt nur für eine Strecke. Auf dem Rückflug muss sie erneut gezahlt werden. Manche Billig-Anbieter nehmen stattdessen eine Gebühr dafür, entweder einen Fensterplatz zu vergeben oder wenn zwei Leute zusammen sitzen möchten, muss dafür eine Gebühr ab 5 Euro zahlen. Wer dagegen einen guten Sitzplatz möchte, kann dafür extra zahlen, unter den Ersten zu sein, die an Bord der Maschine gelassen zu werden. Dafür werden zwischen 4 bis 12 Euro je nach Anbieter fällig.

Wer Handgepäck mitnehmen möchte, sollte unbedingt die genauen Maße des Gepäckstückes kennen und natürlich das Gewicht. Wenn ein Handgepäckstück zu groß oder zu schwer ist, werden dafür Gebühren fällig und zwar zwischen 30 und 50 Euro je nach Anbieter des Billigfluges. Man kann jedoch auch Gebühren dafür bezahlen, dass man Gepäck mitnimmt. Wer nur ein Kilo oder mehr Übergepäck hat kann dafür zwischen 15 bis 35 Euro als Zusatzgebühr entrichten. In der Regel kostet Überpack um die 20 Euro zusätzlich. Doch diese Gebühren sind noch zahm im Gegensatz zu dem, was Sportgepäck wie eine Golftasche oder vielleicht ein Surfbrett kosten kann. Für seine eigenen Golfschläger zahlt man ab 50 Euro Aufschlag und das manchmal sogar nur für eine Strecke. Manche Anbieter nehmen nur 40 Euro, wenn man seine Golftasche schon bei der Buchung im Internet angibt.

Wer seinen günstigen Flug jedoch umbuchen möchte, muss gleich richtig tief in die Tasche greifen, weil hier die Gebühren bei 42 Euro erst anfangen. Dafür kann man dann das Flugdatum oder die Flugstrecke ändern lassen. Ein Storno ist bei den meisten Anbietern von Billigflügen nicht möglich. Richtig teuer wird es allerdings, wenn man den Namen in einem Flugticket ändern möchte. Wem dafür nur 42 Euro abgenommen werden, der hat Glück gehabt. Andere Billig-Airlines nehmen zwischen 100 bis 150 Euro. Wenn jemand ein Kleinkind mitnehmen möchte, kann man dafür auch eine Gebühr zahlen, die meist um die 20 Euro beträgt.